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Expertenbefragung: Swaran Sandhu – Hypes und Hoffnungen im Web 2.0 5. Juni 2007

Posted by Daniel Kömpel in Arbeitswelt / Online-PR, Expertenbefragung, Grundlegendes, Private Netzwelten.
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Swaran SandhuDipl. rer. com., M. Sc. Swaran Sandhu arbeitet am Soziologischen Seminar der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: PR und Organisationskommunikation, Neue Medien und Social Software. Seit 2005 ist er Mitglied der Projektleitung der jährlichen Euroblog-Studien.

Im folgenden zugegeben recht langen – doch sehr lesenswerten Interview geht es um techniche Entwicklungen, viel versprechende Plattformen und Hypes im Web 2.0 sowie sich verändernde Ansprüche an Unternehmen und deren PR-Verständnis … (mehr …)

Intel torpediert Entwicklungshilfe-Projekt 22. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR.
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100-Dollar-Laptop - Prototyp, Lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:LaptopOLPC_a.jpgEs klingt wie eine nur allzu schöne Utopie: Man sorge dafür, dass die Kinder und Jugendlichen dieser Welt einen freien Zugang zum Internet und damit dem kollektiven Wissensspeicher der Menschheit haben. Da Kinder von Natur aus Neugierig sind und eine hohe autodidaktische Lernfähigkeit aufweisen, bilden sie sich schnell weiter, lernen Fremdsprachen und sichern sich damit ihre eigene Zukunft. Dank des erhöhten Bildungsgrades haben militante fundamentalistische Bewegungen keinen Nährboden mehr, um ihre lebensverachtenden Pseudo-Philosophien zu verbreiten. Zugleich wird der digitalen Spaltung (digital devide) der Gesellschaft entgegengewirkt.

Das alles soll möglich werden mit der von Nicholas Negroponte ins Leben gerufenen „One Laptop per Child“-Initiative (OLPC), die sich zum Ziel gesetzt hat, Laptops für bedürftige Schüler in Drittwelt- und Schwellenländern für unter 100$ pro Stück anzubieten. Negroponte, dessen Kompetenz in Sachen IT außer Frage steht, nennt die Non-Profit-Initiative „ein Bildungs-, kein Laptopprojekt„.

Nicht, dass dem Projekt schon genug Steine im Weg liegen würden, als da wären: die fehlende Medienkompetenz der Zielgruppe, was zu absichtlicher Fehlinformation führen kann oder der Unwille der meisten Drittweltländer, seine Untertanen überhaupt zu mündigen Bürgern einer Informationsgesellschaft zu erziehen. Schließlich könnte das Volk dann irgendwann in Frage stellen, dass die korrupte Regierung Gelder aus Entwicklungshilfe und Rohstoffausbeutung lieber in Waffen investiert, um die eigene Macht zu erhalten, statt in Bildung und Infrastruktur.

Zu allem Übel hat das Projekt auch noch Intel und Microsoft gegen sich aufgebracht. Der Laptop wird nämlich von einem AMD-Prozessor betrieben und läuft unter einem Open-Source-Linux-Betriebssystem. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht …  (mehr …)

Unternehmen in Online-Communities – ein Dissertationsprojekt 21. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR.
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Meine ehemalige Kommilitonin Valerie Ponell hat für ihre Master-Dissertation an der Cardiff University eine Online-Umfrage ins Netz gestellt. Das Thema lautet:

„Unternehmen in Online-Communities – Präsentation oder Kommunikation?“

Die Umfrage ist auf Englisch gehalten und kostet keine fünf Minuten Zeit. Hier könnt ihr Valerie helfen, ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten.

Die Fragen sind interessant und im Ergebnis sicherlich aussagekräftig. Einzig, ich vermisse ein wenig die genauere Differenzierung der verschiedenen Online-Communities und deren Zielsetzung. Das würde allerdings auch sicher den Rahmen der Befragung sprengen …  (mehr …)

Springer, Netzzensur und die Blogosphäre 10. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR, Journalismus / Neue Medien.
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Alan Posener kommentiert in seinem Blog recht bissig die Buchveröffentlichung von BILD-Chef und Vorzeigedemokrat Kai Dieckmann. „Der große Selbstbetrug“, so der passende Titel der Veröffentlichung, in der Dieckmann unter anderem mit den 68ern abrechnet. Nun wäre das alles kein großes Ding, Dieckmann-Bashing ist dank des BILDblogs schließlich (und zum Glück) zu einem Hobby der Blogosphäre geworden.

Doch ist Herr Posener leider Chef-Kommentator der Welt am Sonntag, die bekannterweise ebenso wie die BILD zum von Axel Cäsar Springer gegründeten gleichnamigen Medienkonzern gehört. Und eines mag dieser Verlag gar nicht – Dolchstöße in das Herz des Verlages von ihren eigenen Söhnen… Lohnsklaven Mitarbeitern.

Nun war die Kritik auch nicht gerade harmlos:

„Wenn man ein bisschen zynisch ist, auf miniberöckte Vorzimmermiezen großen, auf Ernsthaftigkeit eher weniger Wert legt, kann man (bei „Bild“) Karriere machen, und das ist völlig OK so. Einer muss es ja machen, so wie einer den Dieter Bohlen machen muss, und einer den Papst. Aber wenn Dieter Bohlen den Papst geben würde, müsste man auch lachen, oder?“ Alan Posener

So kann man auch nachvollziehen, dass der Beitrag mittlerweile gelöscht ist.  (mehr …)

DSDS, die Macht der Vermarktung und das Social-Music-Web 6. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR, Das muss ich loswerden, Private Netzwelten.
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Das Social Web eröffnet jedem die Möglichkeit, sich seine ganz individuellen Playlists zusammenzustellen, die seinen Musikgeschmack erstaunlich genau treffen anhand von wenigen angegebenen Titeln. Das ganze funktioniert nach dem amazon-Empfehlungsprinzip und nennt sich beispielsweise last.fm. Dafür muss man natürlich erstmal einen eigenen Musikgeschmack entwickeln. Ist dieser von Shows wie der heute zu Ende gegangenen vierten Staffel von Deutschland sucht den „Superstar“ geprägt, kann auch ein Tool wie dieses nicht mehr viel retten … (mehr …)

Friedensmacht (neue) Medien? 2. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR, Journalismus / Neue Medien, Politik 2.0.
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Watchblogs gewinnen in suppressiven Staaten zunehmend an Bedeutung. Das Internet lässt sich auch in den despotischsten Regimes nicht uneingeschränkt unterdrücken. Im Einparteienstaat China versucht die Regierung beispielsweise, den aus dem Boden sprudelnden Weblogs Herr zu werden. Über 100 Millionen Blogs existieren bereits im Reich der Mitte. Die meisten sind relativ harmlos, beschäftigen sich mit Privatem, Alltag, sublimer Erotik – aber auch teilweise mit versteckter Systemkritik.

„Die chinesische Führung versucht das Internet mit elektronischen Filtern zu zensieren. Beim Aufrufen gesperrter Websites taucht eine Fehlermeldung auf. Doch wer sich sich die Filter umgehen lassen. [Anm.: O-Ton Stern!] Auch Blogs sollen jetzt an die Kandare genommen werden. Eine neue Regelung ist in der Diskussion, wonach sich Blogger mit ihrem wirklichen Namen registrieren lassen müssten. Trotzdem: Im Internetzeitalter haben die Chinesen Zugang zu so viel Informationen wie nie zuvor in ihrer Geschichte.“ (www.stern.de)

Die pure Masse stellt für die KP ein Problem dar. Das greift der Stern mit „Blogrepublik China“ in der Webausgabe als Auftakt zur neuen Serie „Wie das Internet China verändert“ auf.

In den meisten anderen Staaten sind neue Medien allerdings noch lange nicht so verbreitet. Doch bin ich heute auf ein interessantes Projekt gestoßen: (mehr …)