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	<title>The Web Society &#187; Arbeitswelt / Online-PR</title>
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	<description>what effects will social software have on the world we live in?</description>
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		<title>The Web Society &#187; Arbeitswelt / Online-PR</title>
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		<title>Expertenbefragung: Swaran Sandhu &#8211; Hypes und Hoffnungen im Web 2.0</title>
		<link>http://thewebsociety.de/2007/06/05/expertenbefragung-swaran-sandhu-uber-hypes-und-hoffnungen-im-web-20/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 18:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlegendes]]></category>
		<category><![CDATA[Private Netzwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dipl. rer. com., M. Sc. Swaran Sandhu arbeitet am Soziologischen Seminar der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: PR und Organisationskommunikation, Neue Medien und Social Software. Seit 2005 ist er Mitglied der Projektleitung der jährlichen Euroblog-Studien. Im folgenden zugegeben recht langen &#8211; doch sehr lesenswerten Interview geht es um techniche Entwicklungen, viel versprechende Plattformen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=48&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" width="100" src="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/06/sandhu_s_web.jpg?w=100&h=119" hspace="5" alt="Swaran Sandhu" height="119" style="width:100px;height:119px;" /><a target="_blank" href="http://www.unilu.ch/deu/dipl._rer._com.,_m._sc._swaran_sandhu_78906.aspx">Dipl. rer. com., M. Sc. Swaran Sandhu</a> arbeitet am Soziologischen Seminar der Universität Luzern. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: PR und Organisationskommunikation, Neue Medien und Social Software. Seit 2005 ist er Mitglied der Projektleitung der jährlichen <a target="_blank" href="http://www.euroblog2007.org/">Euroblog-Studien</a>.</p>
<p>Im folgenden zugegeben recht langen &#8211; doch sehr lesenswerten Interview geht es um techniche Entwicklungen, viel versprechende Plattformen und Hypes im Web 2.0 sowie sich verändernde Ansprüche an Unternehmen und deren PR-Verständnis &#8230;<span id="more-48"></span></p>
<p><strong>TheWebSociety:</strong> <em>Das <a target="_blank" href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1569514,00.html">Time Magazine</a> hat im <a target="_blank" href="http://www.internetmarketing-news.de/2006/12/17/time-magazine-person-of-the-year-2006-you/">„Person of the Year“-Wettbewerb 2006</a> alle Internetnutzer ausgezeichnet. 2006 sei das Jahr gewesen, in dem die User die Kontrolle über das Internet gewonnen haben. Sind gesunkene technische Einstiegsbarrieren der entscheidende Faktor hierfür?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Sicherlich sind die technologischen Barrieren deutlich zurückgegangen: Computer und Mobiltelefone fallen stetig im Preis, während die Leistung zulegt. Flatrates und billiger Speicherplatz führen die Digitalisierung im Unterhaltungsbereich weiter.</p>
<p>Dennoch: es gibt immer noch eine Barriere zwischen Geringverdienern sowie Personen mit geringer Schulbildung und den Besserverdienenden. Wahrscheinlich wird diese Schere zukünftig weiter wachsen.</p>
<p>Wichtiger als der Rückgang der technologischen Barrieren erscheint mir der gesellschaftliche Wandel. Vor allem in den USA ist nach der Internet-Blase der Jahrtausendwende eine neue Euphorie zu spüren: Der letzte Hype ist die Vermischung von Internettechnologien und Umweltschutz: hier ist viel Potential zu sehen. Allen voran Google und YouTube sind breitenwirksam und schon längst in die Alltagssprache eingegangen.</p>
<p>Letztlich darf man bei der Auswahl des Time Magazine nicht vergessen, dass traditionelle Medienkonzerne wohl am stärksten von Web 2.0 Angeboten bedroht sind: das Time Magazine scheint dies erkannt zu haben und hat aus der Bedrohung eine Bewunderung gemacht …</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Angeblich nutzen </em><a target="_blank" href="http://www.nielsen-netratings.com/pr/pr_070521_DE.pdf"><em>54% der Deutschen Web 2.0-Angebote</em></a><em>. Die Zahlen unterscheiden sich allerdings von Untersuchung zu Untersuchung. Zu den Web 2.0-Nutzern gehören offenbar auch Internetnutzer, die einmal einen Film auf YouTube angesehen haben. Was ist für Sie ein Web 2.0-Nutzer?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Gute Frage: Meist denken wir von der Angebot-Seite her und vergessen die Nutzer. Ich würde hier zwischen aktiven und passiven Nutzern unterscheiden. Aktive Nutzer sind in der Community engagiert, d. h. sie betreiben einen eigenes Blog oder kommentieren auf Weblogs, nutzten Flickr oder ähnliches und vollbringen manchmal regelrechte Kunstwerke auf MyVideo oder YouTube. Der typische aktive Nutzer ist meist jünger (unter 40), verfügt über eine höhere Schulbildung und ist ein aktiver Medienkonsument.</p>
<p>Passive Nutzer schauen sich um und betrachten die Angebote des Web 2.0 als Erweiterung des Medienangebots, d. h. sie lesen vielleicht regelmäßig ein Weblog oder schauen sich Filme auf YouTube an. Aber sie beteiligen sich nicht aktiv an der Diskussion.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Doch noch machen die passiven Nutzer den absoluten Großteil der Web 2.0-Nutzerschaft aus. Davon profitieren finanzstarke Anbieter, die bereits jetzt das Web 2.0 monopolisieren &#8230;</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Man darf hier nicht vergessen, dass die Meta-Idee des Web 2.0 eigentlich auf einem „herrschaftsfreien“ Diskurs liegt – oder einfacher: Es zählt nicht, wer man ist oder wo man her kommt. Die Idee, die Kreativität und die Macht des Arguments bzw. der Diskussion sollten im Vordergrund stehen. Zu Recht befürchten nun einige Anhänger dieser – ich nenne sie hier vereinfacht – „<a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,461193,00.html">Open-Source-Ethik</a>“, dass durch die Kommerzialisierung von vielen Web 2.0 Angeboten auch diese Geisteshaltung verkauft wird.</p>
<p>Aber man darf das kreative Potenzial und den Erfindergeist nicht unterschätzen: niemals zuvor war es so einfach, Personen mit ähnlichen Gedanken zu vernetzen. Natürlich gilt das auch für die negativen Seiten wir terroristische Zellen oder ähnliches.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Aus Ihren eigenen Studien geht hervor, dass PR-Profis erwarten, dass Social Software-Anwendungen auf Unternehmensseite bald so verbreitet sein werden, wie heutzutage Internetauftritte. Und doch scheinen sich große Unternehmen schwer zu tun – vor allem, da ihnen oft das eigene Know-How fehlt. Inwiefern können Unternehmen das Social Web überhaupt sinnvoll nutzen?</em></p>
<p>Die Frage für Konzerne ist immer: Was will ich damit erreichen? Was sind meine Ziele? Zwei Dinge fürchten Konzerne dabei: Kontrollverlust und Kritik. Solange man intern diese Barrieren nicht überwunden hat, wird es schwierig, sich am offenen und konstruktiven Dialog zu beteiligen.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Welche positiven Beispiele kennen Sie?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Neben den üblichen Verdächtigen (<a target="_blank" href="http://www.blog-frosta.de/">Frosta</a> etc.) finde ich eigentlich die <a target="_blank" href="http://www3.mercedes-benz.com/mixedtape/mixedtape.html">Mixed Tapes von Mercedes</a> recht clever: etablierte Vertriebswege wie i-Tunes nutzen und ein qualitatives hochwertiges Angebot kostenlos präsentieren – ganz ohne Registrierungsorgien oder ähnliches.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Unternehmen sind insbesondere in der Blogosphäre mit Astroturfing-Aktionen negativ aufgefallen, was das ohnehin nicht sehr positive Bild von PR-Arbeit weiter verschlechtert hat. Inwiefern muss sich das Selbstbild der PR in einem Raum, in dem es sehr stark auf Authenzität ankommt und jeder sein „Programm“ selbst zusammenstellen kann, verändern?</em></p>
<p>Das trifft natürlich den Kern der Public Relations Identität – und hier wird PR, wie zu Recht angemerkt, viel zu oft mit Krisen, Spin-Control und Manipulation verbunden. Das ist aber eben nur eine Facette der Tätigkeit und diejenige, die eigentlich durch „gute“ PR zu vermeiden wäre.</p>
<p>Im besten Sinne ist die strategische Kommunikation (ich vermeide hier den Begriff PR) im Top-Management angesiedelt und berät das Management, wie Organisationsziele mittels Kommunikation flankiert, unterstützt oder erreicht werden können. Dies ist vor allem für Organisationen notwendig, die nur „intangibles“ verkaufen, also keine Produkte, die man anfassen und nutzen kann. Hier kommt dem Image und der Reputation eine zentrale Rolle zu.</p>
<p>Das heißt PR muss selbst als Akteur auftreten – und zwar als authentischer und glaubwürdiger Ansprechpartner. Und dies muss man sich erst langsam erarbeiten. Klar ist auch, dass die Kommunikationsangebote, die eine Organisation macht, jederzeit klar erkenntlich sein müssen für den Rezipient. Transparenz wird also zum neuen Credo der PR.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>In einer Zeit, in der jeder zum Multiplikator werden kann: Wäre es für internationale Unternehmen nicht sinnvoller, seine Mitarbeiter zum privaten Bloggen zu motivieren, statt auf Corporate-Ebene Blogs zu betreiben? Bzw. ist die passive Nutzung zur Informationsgewinnung sinnvoller als die aktive Nutzung?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Nicht zwangsläufig. Social Media bietet ein großes Potential in der internen Kommunikation. Es holt die Menschlichkeit zurück ins Unternehmen. Das hört sich jetzt pathetisch an, aber auch in Großkonzernen sitzen ganz normale Menschen: das Management reduziert sie leider nur auf direkt dem Unternehmenszweck zugeordneten rationalen Funktionen. Aber auch der Controller hat Leidenschaften für Kunstdrucke des 19. Jahrhunderts und die Sekretärin ist vielleicht eine begeisterte Triathletin. Wenn es für Organisationen möglich ist, die Kreativität und Leidenschaft der Mitarbeiter auch durch Social Media zu aktivieren, ist schon viel gewonnen.</p>
<p>Privates Bloggen birgt auch Risiken, das ist <a target="_blank" href="http://thewebsociety.de/2007/05/10/springer-netzzensur-und-die-blogosphare/">schon mehrmals thematisiert</a> worden. Die Trennung zwischen öffentlichem (der Organisation zugeordnetem) Reden und privater Aussage kann zu schwierigen Situationen führen. Deshalb sollte man hier auch sauber trennen oder „full disclosure“ betreiben, d. h. auch dem Nutzer klar machen, wer denn dieses Blog betreibt. <a target="_blank" href="http://blogs.sun.com/">Sun</a> oder <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/">Google</a> sind sicherlich Vorreiter, wenn es um Corporate Blogging sowohl intern als auch extern geht. Die Blogs haben ein klares Ziel und werden sowohl intern als auch extern gelesen.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Das setzt aber eine Art „Good Governance“ auf Unternehmensebene voraus. Denn ein positiver Multiplikator kann nur sein, wer auch selbst von seinem Unternehmen überzeugt ist. Sehen Sie die Möglichkeit, dass daraus langfristig eine offenere Unternehmenskultur entsteht – also eine Art gesellschaftliche Selbstregulierung, die beispielsweise Korruptionsskandalen wie bei Siemens entgegenwirkt?</em></p>
<p>Man kann Unternehmenskultur nicht von der Außendarstellung losgelöst betrachten. Das war ein wichtiges Ergebnis unserer <a target="_blank" href="http://www.euroblog2007.org/">Euroblog2007 Untersuchung</a>. Unternehmenskultur und positive Identifikation mit der Organisation, in der man immerhin einen Großteil seiner Zeit verbringt, sind unabdingbar. Wenn wir über Korruption sprechen, dann muss man Fragen, warum sie möglich ist. Es ist eben nicht nur eine Sache von „Checks &amp; Balances“ und Kontrollmechanismen, sondern auch eine Frage des Charakters und der Ethik, ob man eine Möglichkeit nutzt oder nicht. Und je stärker ein Gemeinschaftsgefühl und einen Identifizierung zwischen den Mitarbeitern und der Organisation besteht, desto weniger werden solche „individuellen Nutzenmaximierer“ oder „free-rider“ auftreten.</p>
<p>Wie schon oben angeschnitten: der Transparenz sowohl nach innen als auch nach aussen kommt eine zentrale Rolle zu.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Immer noch rühmen sich viele Unternehmen damit, Dependancen in Second Life zu unterhalten. Im Spiegel war jedoch (nach großem Hype in den letzen Monaten) kürzlich die Rede von einer <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,486198,00.html">gigantischen Geldvernichtungsmaschine</a>. Liegt die Industrie einem Innovationswahn auf – ähnlich den Zeiten der New Economy?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Tja, was soll ich zu Second Life sagen? Linden Labs ist ein Geniestreich gelungen: zumindest für dieses Unternehmen hat sich Second Life gelohnt! Im Gegensatz zur Netzinfrastruktur des Internets gehört Second Life einer Firma, die jederzeit die Regeln ändern oder einfach den Stecker ziehen kann: Unternehmen investieren also in einem sehr unsicheren Umfeld, weil sie letztlich die Kontrolle über ihr Investment aus der Hand geben.</p>
<p>Momentan sind wir sicherlich in einer Hype-Phase, die experimentell geprägt ist und in der gute Ideen schnell wachsen können. Ich sehe dies eher als Inkubator für soziale Experimente. Das „Second Life“ unterscheidet sich in vielen Fällen nicht so sehr vom realen Leben: es gibt Missionare, Sinnsuchende, <a target="_blank" href="http://thewebsociety.de/2007/05/08/kinderpornografie-in-second-life-uberrascht/">Kinderpornographie</a> und fantastisch kreative Entwicklungen. Ich würde hier doch stärker für das „First-Life“ plädieren und einem Flug über virtuelle Inseln ziehe ich eine Laufstrecke durch echte Wälder allemal vor: auch mit dem Risiko, dabei real nass zu werden, wenn es regnet.</p>
<p>Doch Spaß beiseite: Second Life ist eine große Spielwiese, in der es Erstaunliches zu entdecken gibt. Aber die meisten finanziellen Transaktionen werden bis auf absehbare Zeit noch real stattfinden. Momentan sind die Investments in SL kostengünstige Image-Kampagnen, die billiger sind als eine Anzeige in einer Tageszeitung und für kurzfristige Aufmerksamkeit sorgen. Nachhaltig sind diese wahrscheinlich nicht. Die echten Innovationen finden in meinen Augen in den großen Communitys <a target="_blank" href="http://cyworld.nate.com/main2/index.htm">Cyworld</a> oder <a target="_blank" href="http://www.lunarstorm.se/">Lunarstorm</a> statt: hier wächst die nächste Generation &#8211; komplett digital vernetzt.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Mit fortschreitender technischer Entwicklung – wie sähen die Chancen für Unternehmen in virtuellen Realitäten aus, wenn praktisch eine realistische Abbildung der Umwelt möglich wird?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Zunächst werden sich Unternehmen wahrscheinlich ihre eigenen Welten bauen, die sie kontrollieren können, anstatt dies auf Second Life zu tun. Kontrolle, Sicherheit und Skalierbarkeit sind extrem wichtige Parameter für Unternehmen.</p>
<p>Zum zweiten kann es in virtuellen Welten nicht um die identische Abbildung der Realität gehen. Im Gegenteil: Gerade die Abstraktion bzw. das Unmögliche möglich zu machen hilft uns. Anstatt Baupläne mühsam zu visualisieren, können die Kunden zukünftig direkt und individuell durch die Gebäude gehen und die Funktionalität testen. Es wird in virtuellen Welten zu einer Konvergenz verschiedener Medienformate kommen. Die Idee der kollaborativen Zusammenarbeit ist aber bislang noch relativ weit weg. IBM investiert relativ stark in diesem Bereich, weil u. a. Kosteneinsparungen durch den Wegfall von Reisekosten zu Meetings in die Entwicklung der Welten re-investiert werden.</p>
<p>Drittens muss man sich klar machen, warum man eine virtuelle – oder besser eine „synthetische“ – Welt überhaupt braucht. Welchen Nutzen kann dies für Unternehmen liefern? In der Vorausentwicklung im Maschinenbau oder in der Architektur ist das einleuchtend. Braucht aber ein kleiner spezialisierter Nischenanbieter eine virtuelle Welt? Solange diese Fragen nicht geklärt sind, ist es schwierig, ¨über die Chancen zu sprechen.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Die weit verbreitete 90-9-1er Regel besagt, dass nur ein kleiner Teil der Bevölkerung aktiv/kreativ am Web 2.0 beteiligt. Hat die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung den Großteil der Bevölkerung einfach überrollt oder ist das „ROI“ sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen (investierte Zeit gg. Nutzen) zu gering?</em> </p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Vielleicht bewegt sich das aktive Potenzial bei einer Bevölkerung tatsächlich so zwischen 10 und 20 %. Für die breite Masse stellt sich die Frage, warum man sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auch noch im Netz selbst verwirklichen muss (und darüber hinaus echte Beziehungen vernachlässigt). Wir haben alle nur ein begrenztes Zeitbudget und setzen entsprechend unsere Prioritäten in unserem Leben. Ich bin froh, wenn ich mal eine Woche ohne Computer verbringen oder abends ein gutes Buch lesen kann. Wer ein Social Web Angebot betreibt, setzt dafür Zeit und Engagement ein – eine echte Leidenschaft also, da nur in den wenigsten Fällen tatsächlich ein monetärer Nutzen daraus zu schlagen ist.</p>
<p>Deshalb ist der Community-Gedanke im Social Web so wichtig: die Arbeit von einzelnen oder Teams wird deshalb geschätzt, weil diese aus Leidenschaft für eine Sache (z. B. ein Open-Source-Projekt) oder ein Thema durchgezogen wird. Diese Fachexpertise hilft dann wiederum anderen weiter, so dass die „digitale Reputation“ ansteigen kann. Aber jeder einzelne muss sich darüber im Klaren sein, welche Prioritäten im Leben herrschen und was wirklich wichtig ist. Und das muss eben nicht immer die „digitale Selbstverwirklichung“ sein.</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Auch die Politik tut sich im von Privatmenschen dominierten Social Web bisher eher schwer. Die Roten Blogs oder die <a target="_blank" href="http://thewebsociety.de/2007/05/02/politische-partizipation-20/">SPD-Programmwerkstatt </a>waren Versuche der Parteien, das Web 2.0 für sich zu nutzen. Die meistbewertete These der Programmwerkstatt von Nico Lumma hat derzeit 80!! Stimmen (vom 28. April). Haben Parteien und Unternehmen ein generelles Akzeptanzproblem im Social Web?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Ich glaube, das liegt eher an dem oben geschilderten allgemeinem „Engagement-Potenzial“. <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Faith_Popcorn">Faith Popcorn</a> hatte bereits in den 1980ern den Begriff des <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cocooning">„Cocooning“</a> vorgeschlagen, also der Rückzug auf die private Lebenswelt. Wir können per se nicht davon ausgehen, dass jeder gerne aktiv wird und seinen Input geben möchte. Viel mehr sind die Optionen zur Mitwirkung so vielfältig, dass eine klare Entscheidung notwendig ist, wann man sich wie engagieren möchte. Und nicht zuletzt führt natürlich auch Transparenz zu Überprüfbarkeit. Wer etwas im Netz veröffentlicht, kann sicher sein, dass es irgendwann wieder gefunden wird. Und die Liste der Peinlichkeiten auf MySpace oder YouTube kann dann zum Verhängnis werden, wenn der potentielle Arbeitgeber mal eben den Bewerber <a target="_blank" href="http://www.google.com/search?sourceid=navclient&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;rls=DADE,DADE:2006-29,DADE:de&amp;q=swaran+sandhu">„googelt“</a>. </p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Was fällt Ihnen zu dem Ziatat: „Das Internet – kurzfristig überschätzt, langfristig unterschätzt“ von Jo Gröbel auf Anhieb ein?</em></p>
<p><strong>Swaran Sandhu:</strong> Sicher richtig – ebenso wie das legendäre Zitat von John Keynes: <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keynesianismus">„In the long run we are all dead“</a>. Da kann man nicht viel falsch machen. Wie sprechen uns in 20 Jahren wieder?</p>
<p><strong>TheWebSociety: </strong><em>Sehr gerne – vielen Dank für die sehr interessanten Aus- und Einblicke.</em></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/48/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/48/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/48/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=48&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Intel torpediert Entwicklungshilfe-Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 16:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" width="200" src="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/05/770px-laptopolpc_a_small.jpg?w=200&h=156" alt="100-Dollar-Laptop - Prototyp, Lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:LaptopOLPC_a.jpg" height="156" style="width:200px;height:156px;" />Es klingt wie eine nur allzu schöne Utopie: Man sorge dafür, dass die Kinder und Jugendlichen dieser Welt einen freien Zugang zum Internet und damit dem kollektiven Wissensspeicher der Menschheit haben. Da Kinder von Natur aus Neugierig sind und eine hohe autodidaktische Lernfähigkeit aufweisen, bilden sie sich schnell weiter, lernen Fremdsprachen und sichern sich damit ihre eigene Zukunft. Dank des erhöhten Bildungsgrades haben militante fundamentalistische Bewegungen keinen Nährboden mehr, um ihre lebensverachtenden Pseudo-Philosophien zu verbreiten. Zugleich wird der digitalen Spaltung (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_divide">digital devide</a>) der Gesellschaft entgegengewirkt.</p>
<p>Das alles soll möglich werden mit der von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Negroponte">Nicholas Negroponte</a> ins Leben gerufenen &#8221;One Laptop per Child&#8221;-Initiative (<a target="_blank" href="http://www.laptop.org/index.de.html">OLPC</a>), die sich zum Ziel gesetzt hat, Laptops für bedürftige Schüler in Drittwelt- und Schwellenländern für unter 100$ pro Stück anzubieten. Negroponte, dessen Kompetenz in Sachen IT außer Frage steht, nennt die Non-Profit-Initiative &#8220;<a target="_blank" href="http://www.ted.com/tedtalks/tedtalksplayer.cfm?key=n_negroponte">ein Bildungs-, kein Laptopprojekt</a>&#8220;.</p>
<p>Nicht, dass dem Projekt schon genug Steine im Weg liegen würden, als da wären: die fehlende Medienkompetenz der Zielgruppe, was zu absichtlicher Fehlinformation führen kann oder der Unwille der meisten Drittweltländer, seine Untertanen überhaupt zu mündigen Bürgern einer Informationsgesellschaft zu erziehen. Schließlich könnte das Volk dann irgendwann in Frage stellen, dass die korrupte Regierung Gelder aus Entwicklungshilfe und Rohstoffausbeutung lieber in Waffen investiert, um die eigene Macht zu erhalten, statt in Bildung und Infrastruktur.</p>
<p>Zu allem Übel hat das Projekt auch noch Intel und Microsoft gegen sich aufgebracht. Der Laptop wird nämlich von einem AMD-Prozessor betrieben und läuft unter einem Open-Source-Linux-Betriebssystem. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht &#8230; <span id="more-35"></span></p>
<p><strong>Kurbeln für den Weltfrieden</strong></p>
<p>Während Billyboy Gates sich damit begnügt, das OLPC-Projekt öffentlich <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,406336,00.html">lächerlich zu machen</a>, wobei er sich natürlich herablassende Kommentare über die Kurbel zur Stromerzeugung (kein Scherz) nicht verkneifen kann, startet Intel gar ein Gegenprojekt &#8211; den <a target="_blank" href="http://www.intel.com/intel/worldahead/classmatepc/">Classmate</a>. Dieses wird laut <a target="_blank" href="http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39154627,00.htm">ZDnet.de</a> aggressiv in Drittweltländern vermarktet. Es wurden sogar Broschüren verteilt, die auf die Schwächen des OLPC-Rechners aufmerksam machen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Jemand von Intel hat den Classmate PC mit einem anderen Gerät auf dem Markt verglichen. So funktioniert unser Geschäft eben.&#8221; Intel-Chef Craig Barrett</p></blockquote>
<p>In der Tat funktioniert Kapitalismus so. Es ist ja nicht unbedingt schlecht, wenn sich der Bessere am Markt durchsetzt. Problematisch ist nur, dass das 100$-Laptop seinen Preis nur durch immense Stückzahlen behaupten kann. Also das ganze Projekt darauf basiert, dass andere Anbieter mit entsprechender Marktmacht den Anstand besitzen, das Projekt nicht zu torpedieren. Bisher liegt der Preis des OLPC-Rechners bei 176$. Ob die anvisierte 100$-Grenze unter diesen Vorzeichen zu erreichen sind, scheint fraglich.</p>
<p>Ein gewisser Trost ist, dass &#8220;Cyber-Humanisten&#8221; wie Nicholas Negroponte <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,461193,00.html">nicht alleine auf weiter Flur</a> für die Idee kämpfen, dass Wikipedia, Open Source, Social Software &amp; Co. das Potenzial haben, in Sachen Umweltschutz, Bildung und Gerechtigkeit einiges zum Guten hin zu verändern. Trotz all dieser Hilfsmittel braucht es jedoch wie seit je her vor allem eines: Menschen, die Moral und Würde über bloße Profitgier stellen. Und so stellt auch Negroponte, der sich selbst als <a target="_blank" href="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/05/whitman.jpg" title="George Whitman, Shakespeare &amp; Company, Point Zero, Paris">Weltbürger </a>bezeichnet, amüsiert fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn man sowohl Intel als auch Microsoft im Nacken hat, dann weiß man, dass man etwas Richtiges tut.&#8221;</p></blockquote>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/35/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/35/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/35/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=35&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/05/770px-laptopolpc_a_small.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">100-Dollar-Laptop - Prototyp, Lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:LaptopOLPC_a.jpg</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Unternehmen in Online-Communities &#8211; ein Dissertationsprojekt</title>
		<link>http://thewebsociety.de/2007/05/21/unternehmen-in-online-communities-ein-dissertationsprojekt/</link>
		<comments>http://thewebsociety.de/2007/05/21/unternehmen-in-online-communities-ein-dissertationsprojekt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 12:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine ehemalige Kommilitonin Valerie Ponell hat für ihre Master-Dissertation an der Cardiff University eine Online-Umfrage ins Netz gestellt. Das Thema lautet: &#8220;Unternehmen in Online-Communities &#8211; Präsentation oder Kommunikation?&#8221; Die Umfrage ist auf Englisch gehalten und kostet keine fünf Minuten Zeit. Hier könnt ihr Valerie helfen, ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Die Fragen sind interessant und im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=33&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="top" width="396" src="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/05/survey.jpg?w=396&h=116" height="116" style="width:396px;height:116px;" /></p>
<p>Meine ehemalige Kommilitonin Valerie Ponell hat für ihre Master-Dissertation an der Cardiff University eine Online-Umfrage ins Netz gestellt. Das Thema lautet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Unternehmen in Online-Communities &#8211; Präsentation oder Kommunikation?&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Umfrage ist auf Englisch gehalten und kostet keine fünf Minuten Zeit. <a target="_blank" href="http://ww3.unipark.de/uc/da_fh_ponell_einzel/1fa7/">Hier</a> könnt ihr Valerie helfen, ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten.</p>
<p>Die Fragen sind interessant und im Ergebnis sicherlich aussagekräftig. Einzig, ich vermisse ein wenig die genauere Differenzierung der verschiedenen Online-Communities und deren Zielsetzung. Das würde allerdings auch sicher den Rahmen der Befragung sprengen &#8230; <span id="more-33"></span>Allerdings sehe ich einen großen Unterschied darin, ob ein Unternehmen eine Community-Seite selbst betreibt oder ob es sich irgendwo anders einklinkt um User unterschwellig zu beeinflussen.</p>
<p>Auch gibt es eine Unmenge verschiedener Plattformen, die extrem unterschiedliche Ziele verfolgen. Beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.neon.de/">Neon</a> als journalistische Community-Site mit User-generiertem Content, die jedoch eng an die Printausgabe angelehnt ist. Im Gegensatz dazu wären reine Service-Communities, wie etwa technische Support-Foren zu nennen und neben dem genannten Second Life stellen natürlich auch <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MMORPG">MMORPGs</a> Online-Communities dar. Hier ist der Einfluss von Unternehmen ein gänzlich anderer:</p>
<p>Mittlerweile haben nämlich einige pfiffige Geschäftsleute aus Fernost festgestellt, dass einige Millionen Gamer bereit sind, für virtuelle Gegenstände echtes Geld auszugeben. Da sich diese in MMORPGs nicht einfach beliebig herstellen lassen, sondern verdient werden müssen, werden Online-Welten wie Mittelerde (Lord of the Rings Online) mittlerweile von Profispielern aus Asien unterwandert, die im Akkord &#8220;farmen&#8221; d. h. Geld und teure Gegenstände anhäufen, die dann über Handelsportale an &#8220;reale&#8221; Mitspieler ingame weiterverkauft werden.</p>
<p>Es ist meines Erachtens also unheimlich schwierig, allgemeingültige Aussagen zum Einfluss von Unternehmen auf Communities zu machen. Ich bin dennoch sehr gespannt auf die Ergebnisse und &#8211; im Bezug auf meinen letzten Beitrag - die Anzahl der Teilnehmer &#8230;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/33/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/33/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/33/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=33&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

		<media:content url="http://thewebsociety.files.wordpress.com/2007/05/survey.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Springer, Netzzensur und die Blogosphäre</title>
		<link>http://thewebsociety.de/2007/05/10/springer-netzzensur-und-die-blogosphare/</link>
		<comments>http://thewebsociety.de/2007/05/10/springer-netzzensur-und-die-blogosphare/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 15:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus / Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Alan Posener kommentiert in seinem Blog recht bissig die Buchveröffentlichung von BILD-Chef und Vorzeigedemokrat Kai Dieckmann. &#8220;Der große Selbstbetrug&#8221;, so der passende Titel der Veröffentlichung, in der Dieckmann unter anderem mit den 68ern abrechnet. Nun wäre das alles kein großes Ding, Dieckmann-Bashing ist dank des BILDblogs schließlich (und zum Glück) zu einem Hobby der Blogosphäre geworden. Doch ist Herr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=27&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://debatte.welt.de/weblogs/148/apocalypso">Alan Posener</a> kommentiert in seinem Blog recht bissig die Buchveröffentlichung von BILD-Chef und Vorzeigedemokrat Kai Dieckmann. &#8220;Der große Selbstbetrug&#8221;, so der passende Titel der Veröffentlichung, in der Dieckmann unter anderem mit den 68ern abrechnet. Nun wäre das alles kein großes Ding, Dieckmann-Bashing ist dank des <a target="_blank" href="http://www.bildblog.de/2251/der-grosse-selbstbetrug-von-kai-diekmann">BILDblogs</a> schließlich (und zum Glück) zu einem Hobby der Blogosphäre geworden.</p>
<p>Doch ist Herr Posener leider Chef-Kommentator der Welt am Sonntag, die bekannterweise ebenso wie die BILD zum von Axel Cäsar Springer gegründeten gleichnamigen Medienkonzern gehört. Und eines mag dieser Verlag gar nicht &#8211; Dolchstöße in das Herz des Verlages von ihren eigenen <strike>Söhnen&#8230; Lohnsklaven </strike>Mitarbeitern.</p>
<p>Nun war die Kritik auch nicht gerade harmlos:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn man ein bisschen zynisch ist, auf miniberöckte Vorzimmermiezen großen, auf Ernsthaftigkeit eher weniger Wert legt, kann man (bei &#8220;Bild&#8221;) Karriere machen, und das ist völlig OK so. Einer muss es ja machen, so wie einer den Dieter Bohlen machen muss, und einer den Papst. Aber wenn Dieter Bohlen den Papst geben würde, müsste man auch lachen, oder?&#8221; Alan Posener</p></blockquote>
<p>So kann man auch nachvollziehen, dass der Beitrag mittlerweile gelöscht ist. <span id="more-27"></span>Posener selbst ist zu keinem Kommentar bereit - der Vorgang werde für Posener aber &#8220;keine personalrechtlichen Konsequenzen&#8221; haben. Quelle: BILDblog. Also Schadensminimierung und der Deal: Mund halten gegen Arbeitsplatz.</p>
<blockquote><p>&#8220;War das jetzt eine Entgleisung, die durchaus auch eine fristlose Kündigung wert gewesen wäre? Oder ist das ein Einschnitt in die vom Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit?&#8221; fragt <a target="_blank" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/05/springer_die_ne.html">Klaus Eck</a>.</p></blockquote>
<p>Der Fall belegt mal wieder, warum große Unternehmen größere Probleme zu haben scheinen, Social Software in ihre Unternehmensstrategie einzubauen. Denn das, was sich dadurch nicht vermeiden ließe &#8211; nämlich Meinungspluralität und ein öffentlicher Diskurs über das eigene Unternehmen, ist das, was diese Konzerne nun wirklich nicht wollen. Das ist der genaue Gegensatz zur hierarchisch und top-down geführten Unternehmenskommunikation.</p>
<blockquote><p>&#8220;Liebe Springer-Leute: Ihr wollt modern sein und Top-of-the-Pops mit Online First und allem PiPaPo, aber wieso seid ihr da so schrecklich inkonsequent und unsouverän? Die Nummer fliegt euch im Netz jetzt stärker um die Ohren als euch das wohl lieb ist.&#8221; stellt <a target="_blank" href="http://www.media-ocean.de/2007/05/10/online-debatten-und-loeschpapier-was-der-fall-posener-verraet/">Steffen Büffel</a> dazu fest.</p></blockquote>
<p>Da stellt sich mir die Frage, ob Unternehmen &#8211; auch außerhalb der Medienbranche &#8211; es sich überhaupt erlauben können, sich nicht mit dem Web 2.0 zu beschäftigen. Denn ob sie es wollen oder nicht: Sie sind bereits Teil davon. Wäre es dann langfristig gesehen nicht sinnvoller, die eigenen Mitarbeiter im Umgang mit dem Social Web zu schulen und nicht angreifbare Unternehmensleitsätze zu formulieren, die dann auch tatsächlich gelebt werden? Damit hätte man etliche positiv gestimmte Insider-Multiplikatoren, die auf Kritik am eigenen Unternehmen autark und glaubhaft reagieren könnten.</p>
<p>Denn eines ist klar: Mit klassischen PR-Mitteln die Fassade eines Unternehmens sauber zu halten, dürfte immer schwerer werden &#8211; oder?</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/27/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/27/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/27/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/27/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=27&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>DSDS, die Macht der Vermarktung und das Social-Music-Web</title>
		<link>http://thewebsociety.de/2007/05/06/dsds-die-macht-der-vermarktung-und-das-social-music-web/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2007 23:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Das muss ich loswerden]]></category>
		<category><![CDATA[Private Netzwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Social Web eröffnet jedem die Möglichkeit, sich seine ganz individuellen Playlists zusammenzustellen, die seinen Musikgeschmack erstaunlich genau treffen anhand von wenigen angegebenen Titeln. Das ganze funktioniert nach dem amazon-Empfehlungsprinzip und nennt sich beispielsweise last.fm. Dafür muss man natürlich erstmal einen eigenen Musikgeschmack entwickeln. Ist dieser von Shows wie der heute zu Ende gegangenen vierten Staffel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=24&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Social Web eröffnet jedem die Möglichkeit, sich seine ganz individuellen Playlists zusammenzustellen, die seinen Musikgeschmack erstaunlich genau treffen anhand von wenigen angegebenen Titeln. Das ganze funktioniert nach dem amazon-Empfehlungsprinzip und nennt sich beispielsweise <a href="http://www.last.fm">last.fm</a>. Dafür muss man natürlich erstmal einen eigenen Musikgeschmack entwickeln. Ist dieser von Shows wie der heute zu Ende gegangenen vierten Staffel von Deutschland sucht den &#8220;Superstar&#8221; geprägt, kann auch ein Tool wie dieses nicht mehr viel retten &#8230; <span id="more-24"></span></p>
<p>Über die Show selbst muss man nicht viele belustigende Worte verlieren &#8211; das ist schon fast zu einfach. Diese Show ist ihre eigene Parodie. Mit wahren Künstlern hat das in etwa so viel zu tun, wie der Irak mit Massenvernichtungswaffen. Und während &#8220;Superstars&#8221; wie Martin Stosch, der in etwa das Charisma eines defekten Toasters besitzt, von den Deutschen auf Platz zwei gewählt wird, kämpfen talentierte Bands wie etwa <a target="_blank" href="http://www.kain.fm/ecard/">Kain</a> - mit aussagestarken Texten und einem Sound, der einfach echt und authentisch ist, ums überleben. Auf einem Konzert im Frankfurter Nachtleben finden sich gerade mal ca. 50 Leute ein. Die Band liefert eine tolle Show &#8211; trotz der spürbaren Enttäuschung.</p>
<p>Und das, obwohl das WWW theoretisch Newcomerbands die Möglichkeit bietet, sich ohne Rückhalt großer Plattenfirmen einen Namen zu machen. Ganz selten klappt das auch. Künstler wie <a target="_blank" href="http://www.sandithom.com/site/index.php">Sandi Thom</a> sind mit Live-Übertragungen aus dem Wohnzimmer über Nacht berühmt geworden &#8211; oder Moment mal &#8211; ach nee &#8211; auch das war wohl nur eine <strike>beschissene</strike> zugegeben clever organisierte <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/04/15/die-saga-von-sandi-thom/">Marketing-Kampagne</a>. </p>
<p>Dann gibt es noch Kampagnen, wie &#8220;<a target="_blank" href="http://bumrushthecharts.blogspot.com/">bum rush the charts</a>&#8220;. Hier wird sich zurecht darüber aufgeregt, dass die Plattenindustrie von jedem verkauften Song (99 Cent) auf i-Tunes ganze 75,5 Cent für sich beansprucht (für was eigentlich? den Vertrieb???). Dem Künstler bleiben nach dem Anteil von i-Tunes ganze 4,5 Cent übrig. Ziemlich ungerecht sowas. Das dachte sich auch die Podcast-Community, die in o.g. Aktion dazu aufrief, es den Plattenfirmen mal so richtig zu zeigen und eine Indie-Band auf Platz 1 zu bringen durch gezielten Kauf der Single &#8220;Mine Again&#8221; von &#8220;Black Lab&#8221; (klingt übrigens ziemlich kommerziell für Indie!).</p>
<blockquote><p>&#8220;People are sick of the watered-down, cookie-cutter content that networks and record companies expect us to enjoy. People are tired of watching friends and loved ones get sued by record labels who only care about profits and nothing else, not even the artists they supposedly represent.&#8221; (<a target="_blank" href="http://bumrushthecharts.blogspot.com/">Bum rush the Charts</a>)</p></blockquote>
<p>Dumm nur, dass sich die Charts auf i-Tunes nicht einfach nach den Verkaufszahlen richten, sondern nach einem undurchschaubaren Algorithmus, der nicht die Verkaufszahlen 1:1 widerspiegelt &#8211; warum auch immer:</p>
<blockquote><p>Derick Mains, a spokesman for Apple, declined to comment on the campaign but said the bestseller list is compiled using proprietary methods that the company doesn’t disclose. “It’s much more complicated than taking a snapshot of the previous 24 hours’ worth of sales,” he said. (<a target="_blank" href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/03/21/AR2007032101971.html?sub=AR">Washington Post</a>)</p></blockquote>
<p>So kam man über einen <a target="_blank" href="http://www.financialaidpodcast.com/2007/03/22/bum-rush-the-charts-update-930-pm-et/">Platz 9 in Schweden </a>leider auch nicht hinaus. Da haben Sony BMG, EMI, Time Warner und Vivendi (richtig, es gibt nur vier große) es sicher ganz schön mit der Angst zu tun bekommen. Unterstellt man einmal, dass auch das keine reine Marketing-Aktion war &#8230;</p>
<p>So langsam bekomme ich ja richtig Respekt vor der Macht der Blogosphäre und der *hüstel* Podcast-Community &#8230;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/24/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/24/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/24/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=24&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Friedensmacht (neue) Medien?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 15:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kömpel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt / Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus / Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Watchblogs gewinnen in suppressiven Staaten zunehmend an Bedeutung. Das Internet lässt sich auch in den despotischsten Regimes nicht uneingeschränkt unterdrücken. Im Einparteienstaat China versucht die Regierung beispielsweise, den aus dem Boden sprudelnden Weblogs Herr zu werden. Über 100 Millionen Blogs existieren bereits im Reich der Mitte. Die meisten sind relativ harmlos, beschäftigen sich mit Privatem, Alltag, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=15&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Watchblogs gewinnen in suppressiven Staaten zunehmend an Bedeutung. Das Internet lässt sich auch in den despotischsten Regimes nicht uneingeschränkt unterdrücken. Im Einparteienstaat China versucht die Regierung beispielsweise, den aus dem Boden sprudelnden Weblogs Herr zu werden. Über 100 Millionen Blogs existieren bereits im Reich der Mitte. Die meisten sind relativ harmlos, beschäftigen sich mit Privatem, Alltag, sublimer Erotik &#8211; aber auch teilweise mit versteckter Systemkritik.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die chinesische Führung versucht das Internet mit elektronischen Filtern zu zensieren. Beim Aufrufen gesperrter Websites taucht eine Fehlermeldung auf. Doch wer sich sich die Filter umgehen lassen. [Anm.: O-Ton Stern!] Auch Blogs sollen jetzt an die Kandare genommen werden. Eine neue Regelung ist in der Diskussion, wonach sich Blogger mit ihrem wirklichen Namen registrieren lassen müssten. Trotzdem: Im Internetzeitalter haben die Chinesen Zugang zu so viel Informationen wie nie zuvor in ihrer Geschichte.&#8221; (<a href="http://www.stern.de/">www.stern.de</a>)</p></blockquote>
<p>Die pure Masse stellt für die KP ein Problem dar. Das greift der Stern mit <a target="_blank" href="http://stern.de/politik/ausland/:Wie-Internet-China-Blogrepublik-China/588139.html">&#8220;Blogrepublik China&#8221;</a> in der Webausgabe als Auftakt zur neuen Serie &#8220;Wie das Internet China verändert&#8221; auf.</p>
<p>In den meisten anderen Staaten sind neue Medien allerdings noch lange nicht so verbreitet. Doch bin ich heute auf ein interessantes Projekt gestoßen: <span id="more-15"></span>Das <a target="_blank" href="http://www.politnetz.de">Politnetzwerk Darmstadt</a> veranstaltet am 4. Mai 2007 eine <a target="_blank" href="http://www.politnetz.de/gruppen/politnetz/veranst_2_2007/friedensmacht-medien-1/">Informationsveranstaltung</a> unter dem Thema &#8220;Friedensmacht Medien &#8211; was Journalisten zu Friedensprozessen beitragen können&#8221;. Referent ist der Journalist und Diplom-Medienpädagoge <a target="_blank" href="http://www.zintweb.de/">Martin Zint</a>, der unter anderem Initiativen wie das <a target="_blank" href="http://www.erdoel-tschad.de/index.php">&#8220;Erdölprojekt Tschad/Kamerun&#8221;</a> mitbetreut. Das Ziel dieser Unternehmung ist zu erreichen, dass die Erdöleinnahmen dieser Länder in transparenter und nachhaltiger Weise für die Entwicklung des Landes und zur Armutsbekämpfung verwendet werden.</p>
<p>Herr Zint ist insbesondere an Meinungen und Hilfestellungen bezüglich den Möglichkeiten von Web 2.0 interessiert, weshalb er sich an unseren Studiengang gewendet und alle Interessierten herzlich zu o.s. Veranstaltung eingeladen hat. Ich werde sie mir auf jeden Fall ansehen und davon berichten.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/thewebsociety.wordpress.com/15/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/thewebsociety.wordpress.com/15/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/thewebsociety.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/thewebsociety.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thewebsociety.de&#038;blog=1004200&#038;post=15&#038;subd=thewebsociety&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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