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Politische Partizipation 2.0? 2. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Politik 2.0.
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Welche neuen Möglichkeiten politischer Partizipation eröffnet das Web 2.0? In Deutschland muss man bisher leider sagen: reichlich wenige! Mal abgesehen von Projekten wie „Die Gesellschafter“ oder dem „Gruenes Wiki“ (das schon wieder offline zu sein scheint) gab es da bisher recht wenig. Dabei scheint es so selbstverständlich, das Potenzial, das 80 Millionen vernetzte Gehirne bieten, auch auszuschöpfen. „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben“ ist die Frage, die die Gesellschafter stellen – statt die Frage von Parteiprogrammen stellvertretend für uns alle beantworten zu lassen.

Moment mal! Parteiprogramme? lassen sich diese nicht auch basisdemokratisch mit den Mitteln des Web 2.0 erstellen? Auf diesen Trichter scheint nun die SPD gekommen zu sein, die mit der „Programmwerkstatt“ tatsächlich als erste Partei dazu aufruft, aktiv an einem neuen Grundsatzprogramm mitzuarbeiten. Thomas Pleil hat sich das Tool angesehen und fragt sich sogleich im Textdepot, warum bisher nur so wenige „Webdemokraten“ an der Aktion teilgenommen haben. Auf zur Zeit gerade mal 21 Bewertungen bringen es die meistbewerteten Thesen, die basisdemokratisch vom Webvolk eingebracht wurden (jetzt 22, nachdem ich der These von Nico Lumma zugestimmt habe ;)). Bei dem Potenzial, dass dieses Prinzip meiner Meinung nach bietet, werde ich auf jeden Fall dran bleiben.

Friedensmacht (neue) Medien? 2. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Arbeitswelt / Online-PR, Journalismus / Neue Medien, Politik 2.0.
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Watchblogs gewinnen in suppressiven Staaten zunehmend an Bedeutung. Das Internet lässt sich auch in den despotischsten Regimes nicht uneingeschränkt unterdrücken. Im Einparteienstaat China versucht die Regierung beispielsweise, den aus dem Boden sprudelnden Weblogs Herr zu werden. Über 100 Millionen Blogs existieren bereits im Reich der Mitte. Die meisten sind relativ harmlos, beschäftigen sich mit Privatem, Alltag, sublimer Erotik – aber auch teilweise mit versteckter Systemkritik.

„Die chinesische Führung versucht das Internet mit elektronischen Filtern zu zensieren. Beim Aufrufen gesperrter Websites taucht eine Fehlermeldung auf. Doch wer sich sich die Filter umgehen lassen. [Anm.: O-Ton Stern!] Auch Blogs sollen jetzt an die Kandare genommen werden. Eine neue Regelung ist in der Diskussion, wonach sich Blogger mit ihrem wirklichen Namen registrieren lassen müssten. Trotzdem: Im Internetzeitalter haben die Chinesen Zugang zu so viel Informationen wie nie zuvor in ihrer Geschichte.“ (www.stern.de)

Die pure Masse stellt für die KP ein Problem dar. Das greift der Stern mit „Blogrepublik China“ in der Webausgabe als Auftakt zur neuen Serie „Wie das Internet China verändert“ auf.

In den meisten anderen Staaten sind neue Medien allerdings noch lange nicht so verbreitet. Doch bin ich heute auf ein interessantes Projekt gestoßen: (weiterlesen…)

Ungewollte Datenverbreitung stoppen! 2. Mai 2007

Posted by Daniel Kömpel in Aktuelles, Das muss ich loswerden.
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Gerade habe ich wieder einmal einen sehr seltsamen Anruf erhalten: Als „Zentrale Krankenkasse“ meldet sich eine Dame in leicht ost-europäischem Akzent an meinem Handy. Ich bin kurz etwas erstaunt, denke mir aber, es hat mit Sicherheit mit meinem im August auslaufenden Studentenstatus zu tun. Wahrscheinlich wird man mir sagen, dass ich meine Exmatrikulationsunterlagen irgendwo hinschicken muss …

Aber Moment mal, seit wann haben wir eine „Zentrale Krankenkasse“? Ich bin doch wie tausende andere in einer BKK, mit der ich zwar weder räumlich noch beruflich irgendetwas zu tun habe, die aber einfach einmal die billigste war, als ich die gesetzliche Kasse das letzte mal gewechselt habe. Etwas irritiert frage ich nach, was denn der Zweck des Anrufs ist … (weiterlesen…)

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